Allgemeines
An der Privaten Wirtschaftsschule Donauwörth werden derzeit etwa 360 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen unterrichtet. Durch die staatliche Anerkennung der Schule erwerben die Absolventen einen vollwertigen mittleren Bildungsabschluss („Mittlere Reife“) mit besten Voraussetzungen zum Berufseinstieg. Die stark praxisorientierte Ausbildung wird bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen von vielen Arbeitgebern sehr wohlwollend anerkannt (siehe Umfragen und Meinungen). Dies wird auch bestätigt durch unsere seit vielen Jahren überdurchschnittlich hohen Vermittlungsquoten in Ausbildungsverhältnisse und an weiterführende Schulen.
Schulträger der Privaten Wirtschaftsschule Donauwörth ist eine Schul-GmbH, der seit ihrer Gründung die Gemeinnützigkeit zum Zwecke der Förderung von Erziehung, Berufsvorbereitung und -ausbildung von Schülern bescheinigt wird. Somit können 30 % des Schulgeldes als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden (§10 Abs.1 Nr. 90 EStG).
Der Ursprung der Privaten Wirtschaftsschule Donauwörth liegt in den Händen der Dominikanerinnen von St. Ursula. Diese kamen im Jahr 1839 von Augsburg nach Donauwörth und übernahmen die Unterrichtung der katholischen Mädchen der Stadt.
Die 1897 eingeführte zweijährige Privatfortbildungsschule wurde bald zu einer dreijährigen Berufsfortbildungsschule für Mädchen ausgebaut. Dies war der Vorläufer der Privaten Wirtschaftsschule. Als das Kloster im Dritten Reich die Schule schließen musste, führte die Stadt Donauwörth die Schule zusammen mit der Berufsschule als „Städtische Erweiterte Kaufmännische Berufsschule“ fort.
1941 wurde die nun ausgebaute Schule vom Landkreis übernommen und als „Kreishandelsschule Donauwörth“ geführt. Nach einer eineinhalbjährigen Einstellung des Schulbetriebs wurde im Juli 1954 die Kreishandelsschule vom damaligen Landrat Herrn Dr. Dietrich an Herrn Dr. Limmer und Herrn Prof. Appelt übergeben. Damit war die Private Handelsschule Dr. Limmer und Prof. Appelt entstanden.
Mit dem Bescheid vom 06.08.64 erhielt die Schule die Eigenschaft einer staatlich anerkannten Ersatzschule. Entsprechend dem Gesetz über das berufliche Schulwesen musste die Schule den alteingeführten Namen „Handelsschule“ 1972 aufgeben und wird seitdem unter der Bezeichnung Wirtschaftsschule geführt. Nach dem Tode beider Schulträger wurde von den Erben 1981 ein gemeinnütziger Schulverein als Schulträger der Privaten Wirtschaftsschule Donauwörth ins Leben gerufen. 2006 wurde die Schule mit ihrer Schwesterschule, der Privaten Wirtschaftsschule Ingolstadt, in einer neu gegründeten Schul-GmbH zusammengefasst, die seit 2010 in Ingolstadt nun auch noch eine Realschule betreibt.
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