Sie sind hier: Home > Übertritt > Vierstufige WS > Allgemeines

Allgemeines zur vierstufigen Wirtschaftsschule

Die vierstufige Wirtschaftsschule gilt als „Königsweg“ an der Wirtschaftsschule. Der Übergang von der Hauptschule an die WS ist relativ weich, da die Fächer in der 7. Klasse noch sehr ähnlich zur Hauptschule sind. In der 8. Klasse beginnt der Einstieg in die kaufmännische Fächer. Viele Schüler wechseln von der 7. Klasse der Hauptschule in die 7. Klasse der Wirtschaftsschule. Dies ist kein verlorenes Jahr, denn diese Schüler erreichen oft die besten Ergebnisse und haben die besten Chancen auf die begehrtesten Ausbildungsplätze.

Alle Chancen nutzen für eine gesicherte berufliche Zukunft!

Die moderne Dienstleistungsgesellschaft ändert sich rasch, so entstehen neue berufliche Tätigkeiten und die Anforderungen an die Beschäftigten nehmen zu. Eine gute schulische Ausbildung schafft eine solide Basis. Gerade die Wirtschaftsschule bietet für gute Hauptschüler, aber auch für Realschüler oder Gymnasiasten, die sich umorientieren wollen, gute Chancen, besonders dann, wenn man später einen kaufmännischen oder verwaltenden Beruf anstrebt. Und dieser Schritt lohnt sich! Seit vielen Jahren beginnen über 90 % unserer Absolventen eine betriebliche Ausbildung oder besuchen weiterführende Schulen (z. B. die Fachoberschule oder eine Berufsfachschule).

Wirtschaftsschule: die Alternative!

 Da heutzutage die mittlere Reife für viele Ausbildungsberufe von den Betrieben vorausgesetzt wird, ist besonders für „Spätzünder“ an der Hauptschule der Weg über die Wirtschaftsschule in vielen Fällen sinnvoll. Die Wirtschaftsschule bereitet die jungen Leute vor allem im kaufmännischen Bereich intensiv und praxisorientiert auf die Berufswelt vor und genießt seit vielen Jahren ein hohes Ansehen, sodass sich sehr gute Chancen  bei der Ausbildungsplatzsuche ergeben!

Was kennzeichnet die Wirtschaftsschule?

Die Wirtschaftsschule ist eine Berufsfachschule mit Schwerpunkt auf wirt­schaftskundlichen und kaufmännischen Fächern wie z.B. Textverarbeitung, Rechnungswesen, Betriebswirtschaft oder Volkswirtschaft, wobei die Arbeit am PC einen immer größeren Raum einnimmt. Mo­derne Unterrichtsformen (z. B. mittels der „digitalen Schultasche“) entwickeln und fördern darüber hinaus weitere Schlüs­selqualifikationen, so u. a. das Arbeiten im Team, eigenverantwortliches und selbständiges Lernen oder die Kommunikationsfähigkeit. Dies gilt in ganz be­sonderem Maße für das Fach "Übungsfirmenarbeit". Dahinter ver­birgt sich ein praxis- und handlungsorientiertes Lernen, da in den modern ausgestatteten, schuleigenen Übungsfirmen die Schüler/innen wie echte kaufmännische Angestellte draußen in der Wirtschaft "arbeiten". Aber auch die Allgemeinbildung wird vertieft und erwei­tert, z. B. durch eine stärker kaufmännisch orientierte Ausrichtung des Faches Englisch (Wirtschaftsenglisch). Der erfolgreiche Wirtschaftsschulab­schluss eröffnet auch die Möglichkeit auf eine Verkürzung der Ausbildung um bis zu einem ganzen Jahr in kaufmännischen oder verwaltenden Berufen.

Unsere Vorteile in Kürze:

  • die kaufmännisch-wirtschaftskundliche Grundbildung
  • das Vertiefen der Allgemeinbildung
  • das überschaubare Fächerangebot
  • der Erwerb wichtiger Schlüsselqualifikationen
  • die praxisbezogene und PC-intensive Ausbildung
  • der Erwerb der mittleren Reife
  • die verkürzte Berufsausbildung

Der Übertritt an die Wirtschaftsschule ist zu verschiedenen Zeitpunkten und aus allen Schularten möglich. Durch die drei Arten der Wirtschaftsschule ergeben sich immer gleiche Startchancen für alle Schüler.